She just presses Capslock and walks away

Von: rosa

Hihi.

Ich fange ja erst so langsam an, die wunderbaren Welten von Google Video und YouTube zu entdecken. Das hier ist also für viele von Euch wahrscheinlich nichts Neues, aber als Ex-Systemadministratorin muss ich es verlinken: Der wunderbare Sysadmin Song.

Puh.

Von: rosa

Adapter

Endlich geht alles mit dem neuen Spielzeug.

Erste Betriebssysteminstallationsversuche dauerten schon Stunden und endeten mit kryptischen Fehlermeldungen. Verdikt: Platte kaputt.

Also neue Notebookplatte gekauft. Erst die Platte in Desktoprechner gehängt. Sie nach abgeschlossenem Installationsprozess umzubauen resultierte aber in zahlreichen kleinen Ärgerlichkeiten.

Also nochmal neu: Mini-Bootimage für eine Netzwerk-Installation auf die Platte packen, Platte ins Notebook rein und am Grub rumbasteln, bis es geht. Dann installieren. Und: It worked! Yes!

Jetzt steht dem hemmungslosen Diplomarbeitstexen und -programmieren ja nichts mehr im Weg.

Platte

Möchte vielleicht jemand eine leicht defekte 40GB 2,5''-Platte haben?

Authentizitätsverwirrungen

Von: rosa

Ich habe ja oft ein schlechtes Gewissen, wenn ich hier weder über Neukölln noch über Nudelsuppen (oder anderes Essen) schreibe. Mich nerven nämlich Blogs - obwohl, das ist zu viel gesagt, ich finde aber Blogs nur wirklich uneingeschränkt toll, wenn sie eine gewisse Konsistenz haben. Und zwar sowohl was Stil, als auch was Inhalt betrifft.

Und inhaltlich, fürchte ich, bin ich nicht besonders konsistent. Egal, hierüber will ich jetzt dringend was schreiben, und ich weiß nicht, wo ich es sonst hintun soll.

Ich muß nämlich gerade eine Zeugniskopie beglaubigen lassen. Das Zeugnisoriginal ist auf Englisch. Das einzige weitere Dokument, das ich in meinem Leben je als beglaubigte Kopie irgendwo einreichen mußte, war mein Abiturzeugnis, und ich habe damals von meiner Schule gleich ungefähr zehn bestempelte Kopien erhalten, so dass ich mich nie drum kümmern mußte.

Also, Beglaubigungen: Wo kann man sowas eigentlich machen lassen, und wie ist das definiert? Fragen wir die Wikipedia: "Mit der Beglaubigung wird öffentlich bestätigt, dass eine Abschrift inhaltlich mit der Vorlage identisch ist." In Ordnung. Desweiteren besteht die Institution, zu der ich die Kopie schicke, auf einem Dienstsiegel. Kann also nicht mein Bäcker oder so machen.

Wer nun ein Dienstsiegel besitzt, kann leider auch die Wikipedia nicht präzisieren: "oder einer anderen dazu berechtigten Stelle", hmpf. Juristinnen sind meines Erachtens einfach mal die schlechteren Mathematikerinnen. Man sollte sämtliche Gesetzestexte von Mathematikerinnen überarbeiten lassen. Obwohl, die würden vermutlich nie fertig werden (schließlich ist der Unvollständigkeitssatz bereits bewiesen), aber, ähm.... naja, vielleicht könnte man sie von ein paar _Wirtschaftsmathematikerinnen_ überarbeiten lassen. Die sehen das vielleicht nicht ganz so eng. Funktionalanalytikerinnen würden wahrscheinlich auch schon ausreichen.

Keine Beglaubigung
Keine amtliche Beglaubigung

Also war es nun so: Ich suche nach einer öffentlichen Stelle, die mit Dienstsiegel Kopien beglaubigt. Beim Bezirksamt so: "Hm. Englisches Dokument? Das hängt dann immer davon ab, ob die Sachbearbeiterin das versteht. Zeigense mal." Grabsch. "Hm. Da muss ich mal Chefin fragen". (Es handelt sich um ein Zeugnis mit einer Note - numerisch - und zwei Sätzen der Art "Hiermit verleiht die [...]" drauf). Nach 10 Minuten Rückkehr von Unterredung mit der Chefin. Das Urteil: "Nee, das könnwa nicht beglaubigen. Das müsstense erst von einem gerichtlich vereidigten Dolmetscher übersetzen lassen, wa. Da könnte schließlich sonstwas drinstehen."

Moment. Ich dachte, die Behörde bestätigt nicht
(a) "das vorgelegte Dokument ist authentisch"
UND
(b) "die Photokopie sieht aus wie ein vorgelegtes Original",
sondern NUR (b).

(a) kann nämlich nur die ausstellende Behörde machen.
Ob es _wahrscheinlich_ ist, dass ein Zeugnis authentisch ist, kann man sich natürlich anhand von ein paar Merkmalen zusammenreimen: Wenn ich weiß, dass das Dokument so aussieht, wie Zeugnisse aus Land X üblicherweise aussehen, die Universität U existiert, es den Studiengang S tatsächlich gibt.
Aber letzten Endes sind Universitätsabschlußzeugnisse wohl in keinem Land der Welt auch nur annäherend so fälschungssicher wie zum Beispiel Geldscheine.
Und wie läßt sich ein vages Kriterium der Art "nur beglaubigen, wenn man zu mehr als 90 Prozent sicher ist, dass das Zeugnis ein authentisch ist" formulieren? Genau - garnicht. Scheinen deutsche Behörden aber nicht so ganz klarzukriegen.

Also: (a) ist prinzipiell nicht drin.

Aber (b) ist jawohl bei einem in lateinischen Buchstaben verfaßten Dokument mit zwei Sätzen machbar, selbst wenn die Beglaubigerin der Sprache nicht mächtig sein sollte.

Und, verdammt, das schreit einfach nach einer kryptographischen Lösung mit einer vernünftigen PKI, die dem monumentalen Ärger mit solchem Zeug endlich den Garaus machen würde. Digitale Signatur aufs Zeugnis, kurz Einscannen, Authentizität und Integrität nachgewiesen, fertig. Dann wäre auch endlich ein großer Teil der riesigen bürokratischen Apparate überflüssig, und die Leute da könnten mal was Vernünftiges mit ihrem Leben anfangen. Öhm. Hatte ich erwähnt, dass ich eine große Anhängerin des staatlichen Grundeinkommens bin?
Und, dass mir sämtliche Kiemen und Unterkiefer runtergeklappt sind, als ich erfahren habe, dass meine Universität einen Monat und zehn Euro dreiundzwanzig benötigt, um mir einen (!) Zettel, auf dem meinen bisher abgelegten Prüfungen draufstehen, auszudrucken? Den sie mir dann "aus Kostengründen" nicht zuschicken kann?

Das Problem ist natürlich, dass es derzeit keine kryptographischen Killerapplikationen mit beweisbarer Sicherheit gibt - und bis zum Einsatz der Quantenkryptographie ist es noch ein weiter Weg. In zwanzig Jahren könnten die zur Zeit eingesetzten Verfahren alle geknackt sein. Aber auch dafür ließe sich eine Lösung finden. Neue Zertifikate auszustellen ist jedenfalls weniger aufwendig, als neue Zeugnisse zu drucken und um den Globus zu schicken.

Ach, und was die Beglaubigungen betrifft: Ich habe inzwischen einen Notar gefunden, der meine Kopien beglaubigt (d.h. Stempel und Unterschrift draufhaut), allerdings zum horrenden Preis von 11,60 pro Din A4. Weil ich noch weitere Kopien benötige, stehe ich gerade mit einer kirchlichen Institution (die zwar ein Dienstsiegel besitzt, sich aber noch nicht ganz sicher ist, ob sie eine englische Zeugniskopie beglaubigen würde) in Verhandlungen.
Und das, wo ich doch Atheistin bin.

GRRRRRR!

Von: rosa

Ach, fick Dich doch selbst, T-Online!

T-Online nervt
(aus den FAQs)

Ach WIRKLICH? Wie kommt es dann, daß sämtliche andere Provider bei denen ich jemals einen Mailaccount besaß (und das sind EINIGE), das unter Kontrolle gekriegt haben?

Scheiße, Scheiße, Scheiße. Ich bin noch nicht mal AUF DEN GEDANKEN GEKOMMEN, daß T-Online tatsächlich so bekloppt sein sollte, habe meine Eltern (ja, ich muß da gerade einen neuen Rechner und DSL zum Laufen bringen und erklären) noch schnell fürs erweiterte Mailpaket angemeldet (5 Euro im Monat), in der Annahme, daß ich mit den vielversprechend klingenden "Filterregeln" eine Weiterleitung auf den schon besorgten neuen Mailaccount beim besseren Provider einrichten kann.

DSL (nicht bei T-Online) läuft nämlich schon, allerdings kann man beim POP3-Server Mails anscheinend nur abholen, wenn man von einer T-Online-IP kommt, oh Gott, das sind Kundenbindungsstrategien wie im finsteren Mittelalter, da ist AOL ja nix dagegen.
Ich rate meinen Eltern jetzt ERST RECHT, nie wieder irgendwas bei T-Online zu bestellen, und hoffe, hiermit auch auf einige zufällig vorbeikommende Blogleserinnen Einfluß nehmen zu können. Echt. Geht weg da. Schlecht UND teuer, das Zeug.

kein pop3 moeglich

On a lighter note... ansonsten ist das mal wieder ganz lustig, Dinge zwischen unterschiedlichster Hardware und Betriebssystemen hin- und herzutransferieren. Ne Windows 98(FE!)-Kiste ohne Brenner oder Internet aber mit vielen wichtigen StarOffice-Dateien, einen alten iMac mit Modem-Internet und allen wichtigen Mails in Outlook Express, und der neue Windows XP mit WLAN. Ach so, und dann gibts da noch einen Windows 95-Rechner, aber der steht hoffentlich erst bei meinem nächsten Besuch auf dem Programm.

Zu einem Dell-Rechner hingegen werde ich jetzt den weniger experimentierfreudigen Userinnen guten Gewissens zuraten können: Gut verpackt, beim Auspacken fällt einem als erstes eine bebilderte Anleitung entgegen, das hätten meine Eltern wahrscheinlich sogar noch alleine hingekriegt. Fritz DSL-Modem dito: Die beste Benutzerführung durchs Installationsmenü, die ich je gesehen hab.

Decision problems

Von: rosa

icombi

Argh, meine permanente Unsicherheit schlägt wieder zu, und ich bitte das geneigte Blogpublikum um Rat.

Noch cool oder gehen diese Kopfhörer schon zu weit?
Hm?

icombi mit ipod

Hemdenkonfiguration

Von: rosa

Was man alles konfigurieren muß, heutzutage....

Hemdenkonfiguration

Gefunden im Dolzer Hemdenshop.