Kuchenwracks continued

Von: rosa

Hihi - wie versprochen ein Update dieses phantastischen Schaufensters:
Hinzugekommen ist nämlich eine Zirkustorte mit einer bunten Marzipan-Tierwelt:

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Anscheinend waren dann noch ein paar Tiere übrig.....
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... und zwar viele, dass einige mehr oder weniger ansprechend auf den übrigen Torten untergebracht werden mussten. Hier ein(e) braune(s/-r) Hund? Marder? Katze? auf einer, naja, Burgundertorte (auf der in Schokolade jedenfalls "Burgunder 1910" geschrieben steht - dass die Schrift wegen der ins Schaufenster einfallenden Sonne einmal am Tag schmilzt und sich dann wieder verfestigt, hilft nicht bei der Lesbarkeit):
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Auf der beim letzten Mal bereits vorhandenen Liebestorte (die inzwischen schon etwas ausgeblichen ist - das Herz wurde anscheinend einmal umgedreht) ist auch etwas gelandet:
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Ich kenne mich ja nicht so aus mit Ikonographie, aber mit der Interpretation dieser Torte könnten bestimmt einige Seiten gefüllt werden.

Und schließlich: Die Tamara-Torte mit Rechtschreibfehler ist verschwunden, dafür gibt es eine neue Babytorte zu bewundern. Einen Teil von ihr verstehe ich - der Rest bleibt rätselhaft:
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Schokoladen-Trüffel-Torte

Von: rosa

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Auf Wunsch, hier das Rezept für diese köstliche Trüffeltorte. Die Torte ist super-schokoladig und sehr cremig und saftig, ich kann sie mir auch prima als Dessert vorstellen. Das Rezept stammt größtenteils aus diesem Buch, das ich trotz der eher trashigen Billig-Aufmachung garnicht so schlecht finde - die Rezepte, die ich bisher ausprobiert habe, haben jedenfalls alle getaugt. Bei diesem hier gab's eine Schwierigkeit: Im Originalrezept wird der Biskuitboden hergestellt, indem man Eier und Zucker über einem heißen Wasserbad schaumig schlägt. Bei mir ist das Ganze leider fast garnicht aufgegangen, so dass ich den ersten Murks-Boden dann mit Quark + Marmelade verfrühstückt habe, und für die Torte einen zweiten Boden nach einem bewährten Standard-Biskuitrezept gebacken habe.

Man nehme (für eine 26-cm-Springform):
Für den Boden:
3 Eier, getrennt
125 g Rohrzucker
1 TL Vanillezucker
75 g Mehl
60 g Stärke
15 g ungesüsstes Kakaopulver
1 gestr. TL Backpulver
4 EL kalter Espresso
3 EL Weinbrand / Cognac / Rum nach Geschmack

Für die Trüffelcreme:
750 ml Schlagsahne
525 g Bitterschokolade (ich habe 70%-ige Bio-Kuvertüre genommen)
100 g Puderzucker (evtl. weglassen, wenn man Schokolade mit weniger Kakaogehalt nimmt oder es sehr herb mag)

Zum Dekorieren:
Kakaopulver, Puderzucker, evtl. Kuvertüre

Für den Biskuitboden die Eiweiß mit 2 EL kaltem Wasser und einer Prise Salz zu Schnee schlagen. Zucker einrieseln lassen, dabei weiterschlagen. Eigelb unterheben.
Gesiebte Mischung der restlichen Zutaten vorsichtig unterrühren.
Bei 190 Grad ca. 30 Minuten in gefetteter Springform backen. Abkühlen lassen, aus der Springform lösen, die Springform auswaschen und den Boden wieder hineintun. Mit der Espresso-Weinbrand-Mischung beträufeln.

Für die Trüffelcreme die Schokolade im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen, bis sie höchstens handwarm und gerade eben noch flüssig ist. Sahne schlagen, nach ca. einer Minute den Zucker einrieseln lassen und weiterschlagen, bis sie halbsteif ist. Dann die Schokolade hinzugeben und auf kleinster Stufe vorsichtig weiterschlagen bis alles eine homogene Masse ergibt. Bei mir ist die geschmolzene Schokolade erst gestockt und alles sah leicht klumpig aus - nach kurzem Weiterschlagen hat sich dann aber alles prima vermischt. Creme auf dem Biskuit verteilen. Das Ganze mindestens 3-4 Stunden kaltstellen.

Zum Dekorieren die Torte mit Kakaopulver bestäuben. Papierstreifen drauflegen und mit Puderzucker bestäuben, so dass man 3-5 hübsche Streifen bekommt (ich habe 3 gemacht, finde mehr Streifen aber, glaube ich, hübscher). Ich habe den mittleren Streifen dann noch mit Schokoteilchen belegt, die ich aus Kuvertüre auf Butterbrotpapier gespritzt habe - einfach eine kleine Spritztülle aus etwas Butterbrotpapier drehen und kurz im Kühlschrank fest werden lassen. Sehr hübsch, allerdings: Wir konnten die Torte zwischendurch ca. 3-4 Stunden nicht kühlen - und die Puderzuckerdeko ist dabei ziemlich durchgeweicht. Also am besten fix nach dem Dekorieren servieren, oder möglichst durchgehend kühlstellen.

Außerdem kann ich mir noch prima eine Aromatisierung vorstellen - so schmeckt die Torte halt fast nur nach Schokolade, was natürlich super ist, aber auch ein Bestreichen vom Bisquitboden mit etwas Orangen- oder Kirschmarmelade oder etwas angedickten Himbeeren kann ich mir sehr gut vorstellen.

Kuchenwrack

Von: rosa

Kennt ihr alle die witzige Seite Cakewrecks, ja? Naja, ein Bäcker bei mir in der Nähe, der auch sonst sehr nach "hier dekoriert die Chefin noch selbst" ausschaut, hat seit Neuestem ein paar Kuchen im Schaufenster stehen. Ansonsten ist er natürlich nicht so wundervoll wie der Neulinger, hat aber im Gegensatz zu ihm (das ist nämlich leider das einzige nicht-Wundervolle am Neulinger) auch am Sonntag auf, und macht ganz anständige Brötchen.

Hier das erste Exemplar:
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Naja: Das geht ja noch. Ein bisschen eigenartig spartanisch dekoriert, und das Herz so komisch asymmetrisch viel zu weit rechts zu platzieren, widerspricht zumindest meinen Vorstellungen von Kuchenästhetik ziemlich heftig.

Links davon dann aber.... (leider leicht verspiegelt, da durch's Schaufenster photographiert):
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Okay. Wo anfangen? Beim Rechtschreibfehler auf der schiefen und verschmierten Schokoladenschrift (bis vor ein paar Tagen stand der Kuchen übrigens noch ohne Schriftzug im Fenster), dem merkwürdigen orangenen Klumpen rechts (das Linke soll wohl ein Schnuller sein), oder der rätselhaften "8" mit dem Knubbel am oberen Ende?

Naja: Falls das schon die besten Exemplare sind, die der Bäcker so produziert, backe ich auch weiterhin lieber selbst:
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Schoko-Trüffel-Torte für einen runden Geburtstag neulich.

Neulich Nachtisch

Von: rosa

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Köstlich/blitzeinfach: Sauerkirschen aus dem Glas, ein paar Löffel ungesüsster griechischer Joghurt und etwas Mandelkaramell-Bruch.

Mandelkaramell geht ganz schnell und leicht: 3 Esslöffel Zucker mit einem Esslöffel Wasser in einen Topf geben. Erhitzen bis der Zucker schmilzt und dunkelbernsteinbraune Farbe annimmt. 3 Esslöffel Mandelblätter unterrühren. Die klebrige Masse schnell auf etwas Backpapier glattstreichen und sobald sie abgekühlt und hart ist, in Stücke brechen.

Und griechischer Joghurt, ach: Den habe ich erst vor Kurzem entdeckt, VGZ sei Dank, und seitdem gibt's ihn regelmäßig zu Müsli oder als schnellen Nachtisch mit etwas Ahornsirup oder braunem Zucker. Er ist etwas fester und deutlich fetter als "normaler" Joghurt, und wirklich aromatisch, toll. Perfekt für alle möglichen Nachtischkombinationen: Einfach etwas Obst, dazu griechischen Joghurt und etwas Knuspriges drüber. Nicht nur toll mit Glaskirschen, auch Bananen, Tiefkühlhimbeeren oder Orangen funktionieren prächtig, und als Knusperbeilage habe ich bisher sowohl Mandelkaramell, als auch zerbröselte Kekse oder Schokoknuspermüsli ausprobiert. Herrlich, try it!

Zimtschnecken

Von: rosa

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Schneckies im Ofen: In 20 Minuten sind sie fertig!

Nachdem mir in den letzten Wochen in allen möglichen Blogs Hefeschnecken entgegenkommen (1, 2, 3), habe ich am Wochenende auch endlich wieder einen Hefeteig gemacht, und einen Klassiker aus der Kindheit gebacken: Bei uns gab's früher nämlich regelmäßig Zimtschnecken! Das Rezept kam aus diesem entzückenden Kinderkochbuch. Inzwischen mache ich sie aber immer freihändig: Hefeteig, entweder nur mit Milch und etwas Zucker angerührt, oder einen mächtigeren mit Butter und Ei drin. Gehen lassen, dünn ausrollen und mit Butter-Zucker-Zimt-Matsche bestreichen. Zusammenrollen, Scheiben abschneiden und backen - schon nach 5 Minuten zieht ein wundertoller Duft durch die Wohnung, nach 20 Minuten sind sie fertig. Mhmmm - mindestens 3-4 Schnecken esse ich immer frisch vom Blech runter - aber auch am nächsten Tag schmecken die Dinger noch toll zum Kaffee. Also: Dringend bald mal wieder machen!

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Schneckies: Toll!

English Dinner

Von: rosa

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Heiß, lecker, fettig

Nach einem ereignisreichen Nachmittag (Abendsonne, Hagel, fluffiges Schneetreiben) im Freibad genau das Richtige: Ein "English Dinner", also wie englisches Frühstück, nur zu einer unüblichen Uhrzeit. Diesmal dabei: Bratkartoffeln, Spiegeleier, Baked Beans und zwei Scheiben knusprig gebratener Speck. Füllt perfekt die Energiereserven wieder auf. Der einzige Nachteil: Nach so einem köstlichen Essen ist trotz Samstag Abend nicht mehr viel drin, als ein paar Stunden schläfrig auf dem Sofa rumzuliegen.