Archive for September 2009

Eier, Kartoffeln, Senfsauce

Von: rosa

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Optik: 3/10, Geschmack: 8,5/10!

Der billige Abendessenklassiker. Mit frischen Bioeiern und guten Kartoffeln mag ich das aber ziemlich gerne. Die Eier kann man praktischerweise energie- und topfsparend bei den Kartoffeln mitkochen. Für die Senfsauce bereitet man eine simple Bechamel mit etwas Creme Fraiche (oder Sahne, oder mehr Öl oder Butter, oder auch nix) und einem Esslöffel Senf. Köstlich, einfach, und enthält eigentlich nur Zutaten, die man sowieso immer im Küchenschrank rumschwirren hat.

Zwetschgendatschi

Von: rosa

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Ein Essen, das man sich bei den Bayern ja bedenkenlos abgucken kann, sind die guten Kuchen. Nachdem ich einen dick tragenden, besitzerlosen Zwetschgenbaum entdeckt hatte, war klar, dass ich mich endlich einmal am Highlight der bayerischen Kuchenauswahl versuchen würde: Zwetschgendatschi!
Gestern also anderthalb Kilo Zwetschgen vom Baum geerntet, heute fix einen süßen Hefeteig mit Butter und Eiern gemacht. Teig auf's Blech, Zwetschgen drauf, mit Zimt und Zucker bestreuen und eine gute halbe Stunde lang backen:

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Der Teig ist ein bisschen dick geraten (merke: 550 g Mehl sind zu viel für's Blech!), und man hätte die Zwetschgen glatt noch etwas enger packen können (merke: Besser 1,8 als 1,5 Kilo für's Blech). Schmecken tut's aber, mit einem guten Klacks Schlagsahne, nahezu perfekt.

Ratatouille

Von: rosa

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Am Samstag hab ich mich auf dem Lieblingsmarkt wie meistens spontan vom Angebot inspirieren lassen. Schon am dritten Stand war klar: Es ist Ratatouille-Saison! Tomaten gibt's gerade noch so eben, heimische Zucchini, Auberginen und Paprika sind inzwischen auch im Überfluss vorhanden, und ich wollte mich seit längerem mal an einem richtigen Ratatouille versuchen. Das heißt: Nicht nur alles fix zusammengewürfelt und 20 Minuten lang auf voller Pulle gekocht, bis es weich ist - sondern langsam geschmort, Auberginen und Zucchini getrennt angebraten und erst am Schluss hinzugegeben. Mein Urteil: Die längere Zubereitungszeit lohnt sich!

Man nehme, für ca. 4 Portionen (Mengenangaben alle ungefähr, nehmt was da ist)
400 g Zwiebeln
ja 600 g
Paprika
Zucchini
Auberginen
1 kg Tomaten
5 Knoblauchzehen
100 ml Olivenöl, 1 TL Zucker, Rosmarin, Thymian, Lorbeer, Salz, Pfeffer / Piment d'Espelette

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Viele, viele bunte Zutaten

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Wer hätte das gedacht: Schwarze Paprika ist innen grün!

Gemüse putzen und eher grob würfeln (Kantenlänge ~ 1,5 cm, wichtig!).
Tomaten kreuzweise einritzen, ca. 1 Minute in kochend heißes Wasser tauchen, Haut abziehen. Grünen Strunk entfernen und grob würfeln.

Im großen Topf in der Hälfte des Olivenöls auf kleiner Stufe die Zwiebeln sanft anbraten. Nach 10 Minuten gequetschte Knoblauchzehen (schälen, den Messerrücken drüberlegen und einmal draufschlagen) und gewürfelte Paprika hinzu. Nach weiteren 10 Minuten schmoren (jetzt mit Deckel!), Tomaten und Kräuter hineingeben (ich habe Lorbeerblätter und Kräuterzweige zu einem kleinen Päckchen zusammengebunden).

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In einer separaten Pfanne in je 25 ml Olivenöl auf mittlerer Hitze erst die Auberginen, dann die Zucchini anbraten. Das sollte je ungefähr 10 Minuten dauern, ein bisschen bräunen dürfen sie ruhig. Wenn ein Gemüse fertig ist, in den großen Topf zum Rest hinzugeben. Sobald die Zucchini dabei ist, kann der Herd dann auch schon ausgestellt werden (ja was - wusstet ihr nicht, dass Ratatouille erst aufgewärmt am besten schmeckt? Natürlich kann man das noch nicht gleich essen!). Jetzt kann man auch alles würzen und auf der heißen Platte noch etwas durchziehen lassen.

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Wie oben gerne mit einem Klacks saurer Sahne servieren. Dazu Brot, Couscous, was man will, oder einfach nur so. Schmeckt toll!