Archive for May 2008

Auf aber ohne

Von: rosa

Eigentlich esse ich ja keine Joghurtzubereitungen. Als ich aber neulich mal wieder im Bremer Shopbloggermarkt vorbeigeschaut habe, konnte ich diesem hier nicht widerstehen:


Dada-Joghurt

Herb fight

Von: rosa

Im Blumenkasten wird derzeit ein harter Kräuterbattle ausgefochten:



Im letzten Jahr hat noch die wild wuchernde Minze dominiert; Salbei und Waldmeister haben ihr Versprechen gehalten ("winterhart") und sind dieses Jahr wiedergekommen - und zwar mit voller Wucht. Jetzt bekomme ich langsam Angst um die paar zarten Minzzweiglein, die noch nicht von Salbeistrauch oder Waldmeisterteppich zugewuchert sind. Vielleicht sollte ich bald eine Minzrettung einleiten, und sie in ein eigenes Töpflein umpflanzen?

Angekommen

Von: rosa

Puh. Geschafft.


Besten Dank für ausführliche Beschriftungen an die fleißigen Kistenpackhelferinnen!

Ich bin in der neuen Wohnung angekommen! Und bleibe weiterhin in Neuhausen. Jetzt sogar noch näher an meinen Neuhauser Lieblingsorten wie dem netten Bioladen (bei dem ich immer den halben Red-Leicester-Vorrat aufkaufe), dem Jagdschlössl, und dem wirklich wunderschönen Nymphenburger Schlosspark, dessen Wald-See-Schwan-Schlösslein-Idylle ich bei den morgendlichen Lauf- oder abendlichen Spaziergangrunden immer kaum fassen kann.

Wie schon beim letzten Umzug, eine kleine Bilderschau, diesmal ohne Hausflur, mein neuer Hausflur nämlich ist wirklich einer der allerhässlichsten Hausflure, die ich kenne. Glücklicherweise verbringt man da ja höchstens ein paar Minuten am Tag!

Die Aussicht:

Neuhausen-alt:


Neuhausen-neu:


Ich würde sagen: Punkt für die neue Aussicht. Aus der alten Wohnung konnte man zwar weiter blicken - dafür aber vor allem auf grauenvoll hässliche Neubauten. Und so ganz stimme ich nicht mit Flix überein: Ich wohne lieber in einem mittelschönen Haus mit Blick auf supertolle Häuser (wie jetzt), als in einem eher schönen Haus mit Blick auf türkis-betonfarbene Zweckbauten (wie vorher).

Der Herd:

Neuhausen-alt:


Neuhausen-neu:


Ähm, nun ja. Ein älteres Modell. Ich bin mal sehr gespannt. Vielleicht geht er ja bald kaputt? Und muss leider ersetzt werden? Aber oft sind ja alte Qualitätsgeräte auch besser als neumodischer Schrott. Ich bin schon sehr gespannt aufs erste Kuchenbacken und die unberechenbarste Herdkomponente - den Backofen.

Und dann.... hatte ich ja ein Bild von meinem neuen, unfassbar gekachelten Bad versprochen. Und hier ist es: Mein zweites Frühstück in der neuen Wohnung (Sojamilchkaffee, Aprikosen, Schokomüsli + Amaranthpops) an Badkacheln:



Wahnsinn, oder? Komplett bis Kopfhöhe lachsrosa gekachelt - der Fußboden ist schwarz-rosa marmoriert (!). Schon so wahnsinnig, dass ich es eigentlich wieder cool finde. Muss ich mir nur noch überlegen, ob ich durch Accessoires die Farbgebung sanft unterstützen (z.B. sanft weiß-rosaner Duschvorhang; dunkelgraue Handtücher) oder ironisch brechen (knallgrüner Duschvorhang, türkise Handtücher) soll.

Krams 13

Von: rosa

* Aaaah! Das tollste Superwetter des Jahres (unter 20 Grad! Herrlicher Sonnenschein! Frühling!!1!), und ich habe keine Zeit, mich draußen zu vergnügen. Noch schnell was bloggen, dann muss gearbeitet werden.

* Wenn ich gestresst bin, denke ich ja manchmal so: Ach, keine Zeit, was Ordentliches zu essen, hol Dir halt schnell irgendwas. Im Nachhinein fast immer ein großer Fehler. Neulich Abend zum Beispiel: Ich so auf dem Weg von meinem einen zu meinem anderen Arbeitsplatz, hatte nur ein bisschen Hunger, und habe noch überlegt, kurz beim koreanischen Imbiss für ein Tofusüppchen oder ein Kimbapröllchen einzukehren. Dann dachte ich mir: Nein, dauert echt zu lange gerade, und habe im Stehen schnell eine "Käsebreze" runtergeschlungen.
Bäh: E-kel-haft! Auszugsweißmehlteigig, mit fettig-hart-gummösem Industriegouda überbacken. Buärgs. Lag mir den Abend wie ein Stein im Magen. Am nächsten Tag dann, ich zwar genau so wenig Zeit, aber eisern zum Koreaner gegangen. Eine Portion ultrascharfen Schweinebauch mit Kohlsalat und Reis gegessen, danach noch eine Kugel lecker Eis bei Ballabeni. Und was soll ich sagen: Das Glücksgefühl hat mich durch den Abend getragen und meine Arbeit beflügelt. Merke: Für ordentliches Essen sollte immer Zeit sein!

* Bei meinem derzeitigen Arbeitspensum und dem zusätzlich noch anstehenden Umzug nächste Woche ist das eigentlich kein Wunder, trotzdem habe ich mich über meine Verpeiltheit geärgert: Ich hatte doch diesen Schoko-Bananen-Kuchen beim Cake-Blogevent eingereicht, ne? Tja, meins war erst das dritte eingereichte Rezept - das erste war... ein Banana Chocolate Swirl Cake. Ich habe dieselbe Grundidee glatt nochmal eingereicht. Hmmpf.

* Nachdem sich meine Ansprüche an einen DSL-Anbieter als so streng entpuppt haben, dass fast keiner übrigblieb (meine zwei Kriterien: 1. Sollte nicht mit halbnackten Frauen werben, 2. Noch keine Horrorgeschichten selbst erlebt oder aus dem Freundeskreis gehört), hatte ich mich ja dann für A*cor entschieden.

Seufz. Und prompt meine erste Hotlineterrorgeschichte erlebt (ich weiß, nicht gerade originell, aber ich muss das irgendwo loswerden, und eine so dermaßen absurde Odyssee ist mir selbst bei der Telekom noch nicht untergekommen):

Vor ein paar Tagen nämlich so: Hm, Vertrag habe ich vor 10 Tagen abgeschickt. Im Brief stand "Wir senden Ihnen eine schriftliche Bestätigung, sobald Ihr Auftrag bei uns eingetroffen ist". Noch keine Bestätigung erhalten. Also dachte ich, naja: Ich ruf da mal an. Im Brief steht nämlich die nette Aufforderung: "Haben Sie Fragen? Dann rufen Sie uns an: Nummer X (kostenlos)".

Ich rufe dann also X an.
Bandansage: Diese Nummer wurde deaktiviert, rufen Sie bitte Nummer Y an, kostet auch nur 49 Cent pro Minute.
Ich erstmal so geärgert, weil: Hallo! Im Brief wird eine vollmundig eine kostenlose Hotline versprochen!

Naja, in den sauren Apfel gebissen, Y gewählt. Dort: Bandansage, die einen nur mit einer Kundennummer weiterschaltet.
Hallo: Ich _habe_ noch keine Kundennummer! Das ist ja mein Problem!
Im Internet nachgeschaut, dort Nummer Z gefunden, dort kriegt man zwar "Produktinfos", aber vielleicht erreiche ich ja einen Menschen, so einen echten Menschen, der mir irgendwie weiterhelfen kann.

Also: Z gewählt.
Dort spreche ich mit Mitarbeiter M1. M1 gibt mir eine Telefonnummer A, bei der ich es probieren soll.

A gewählt.
Bandansage: Diese Nummer wurde deaktiviert, rufen Sie bitte Nummer Y an....

Wieder Z gewählt.
Spreche mit Mitarbeiter M2. M2 meint: Waaas, wer hat Ihnen denn Nummer A gegeben? Probieren Sies mal mit Nummer B.

B gewählt.
Bandansage: Diese Nummer wurde deaktiviert, rufen Sie bitte Nummer Y an....

Ich so: Aaaaaaaah! Nein, nein, nein. Ich werde die jetzt solange terrorisieren, bis ich die gewünschten Informationen bekomme!

Wieder Z gewählt.
Spreche mit Mitarbeiter M3. M3 meint: Waaas? Also Nummer B sollte schon funktionieren. Hier habe ich leider nur Zugriff auf Kunden, die ihr DSL telefonisch beauftragt haben. Für Kunden, die per Internet beauftragt haben, sind ganz andere Leute zuständig, ich geb Ihnen da mal ne Nummer... ich so: Neeeein! Keine Nummer! Er so: Naaa gut. Ich stell Sie mal durch.

Düdeldüüüü.... Warteschleife. Ca. 10 Minuten. Meine Wut beginnt, sich in meine Eingeweide zu fressen. Schließlich hebt jemand ab! Hurrah!

So. Mit Mitarbeiter M4 kann ich nun endlich die folgenden Punkte klären:
Mein Auftrag ist eingegangen, warum ich noch keine Bestätigung bekommen habe, ist unklar.
Warum Nummer X nicht mehr geht, kann er nicht sagen - vor ein paar Tagen hat sie noch funktioniert, er hat keine Informationen darüber, dass sie abgeschaltet wurde.
Und immerhin kitzele ich noch folgenden Tipp aus ihm heraus: Falls bei Hotline Y nach einer Kundennummer gefragt wird: Einfach garnichts sagen! Schweigen, eine Minute lang - dann wird man nämlich auch zu einem Mitarbeiter durchgeleitet. Das macht A*cor natürlich nicht öffentlich - aber die paar Leute, die so mein Blog lesen, dürfen das gerne erfahren. Ich hätte mir diese halbe Hotlineterrorstunde gerne erspart.

Und ich muss ja sagen: Ich ver-ste-he es einfach nicht, wie so ein Murks passieren kann. Meine mehrfachen Anrufe kamen A*cor sicher auch nicht günstiger, als eine kostenlose Hotline. Von dem miesen Eindruck, den das Ganze hinterlassen hat, mal ganz abgesehen. Wäre "Maxi" nicht, wäre ich ja wirklich gerne zum freundlichen, lokalen, und etwas teureren M-Net gegangen. Dann hoffe ich mal, dass der Rest reibungslos läuft, und die Freischaltung (die exakt an meinem Umzugstag erfolgen soll) funktioniert.