Archive for April 2007

Gemüsesuppe

Von: rosa

Weil ich nicht sicher bin, welche Bedingungen eine Suppe erfüllen muss, um Minestrone genannt zu werden, nenne ich das hier mal lieber nicht Minestrone, obwohl es edler klänge:



Schmeckt köstlich:
Kartoffeln, Bohnen, Karotten, eine Zwiebel, etwas Weisskohl, Tomaten, Knoblauch, alles klein gewürfelt, kurz gesotten, Erbsen rein.

Am Teller mit etwas Bärlauch und hübschen, vorgekochten Suppennudeln (jetzt weiss ich wieder, woran sie mich erinnen: Spaghetti Hoops aus der Dose! Wie Baked Beans ein klassisch englisches Essen) perfektionieren.

Rosa wird spießig, Teil 17: Der Osterzopf

Von: rosa

Nach diesem herrlichen und hefeteigidiotensicheren Rezept.

Prä-Backen:


Post-Backen:


Perfekt!

Schokoladen-Walnuss-Kuchen

Von: rosa



Hurrah, hurrah! Endlich wieder eine Gelegenheit, beim monatlichen Rezeptewettbloggen im Kochtopf teilzunehmen! Das ist in diesem Monat nämlich zum Thema "Schokolade", und das hat sehr gut zu meiner Back- und Kuchenlust gepasst. So habe ich mein kanonisches Kochbuch gewälzt (die "Große Schule des Kochens", die ich garnicht genug weiterempfehlen kann), und bin natürlich fündig geworden. Und habe diesen herrlichen Schokoladen-Walnuss-Kuchen gemacht:

Man nehme also (Mengenangaben leicht dem Rosageschmack und der Größe einer 26er-Springform angepasst):
300 g Walnüsse
260 g Bitterschokolade (ich habe 70%ige genommen)
300 g Butter
5 Eier, getrennt
200 g Zucker (im Originalrezept etwas mehr, ich hab zwei Drittel braunen und ein Drittel weissen Zucker genommen)
Prise Salz
Puderzucker und Kakaopulver zum Bestäuben

Mit einer Küchenmaschine Walnüsse und Schokolade fein zerkleinern. Da ich nur einen für diese Aufgabe suboptimalen Pürierstab besitze, ist das nur zum Teil richtig fein geworden, es waren noch einige Stückchen drin, was ich im Kuchen später aber sogar ziemlich gut fand.


Butter schaumig rühren, Eigelbe und zwei Drittel des Zuckers (also bei mir: Den braunen Zucker) unterrühren, und Walnuss-Schokoladen-Mischung gut untermischen.

Eiweiß mit einer Prise Salz zu Schaum schlagen. Restliches Drittel des Zuckers einrieseln lassen und weiterschlagen, bis die Masse hübsch fest ist, und der Zucker sich aufgelöst hat.

Eischnee in drei Portionen etappenweise vorsichtig mit einem Löffel unter die restliche Teigmischung heben.


Teig in gefettete Springform geben.

Bei ca. 160 Grad ca. 50 Minuten lang backen.

Sobald der Kuchen ausgekühlt ist, schlägt das Buch vor, eine Mischung aus Puderzucker und Kakaopulver darüberzusieben - das habe ich auch gemacht, und finde es ziemlich hübsch.



Mit einem Klacks Schlagsahne anrichten, beliebiges Obst (Himbeeren oder Orangen zum Beispiel) passt sicher auch gut dazu. Der Kuchen wird sehr dicht-schokoladig, aber doch zart, und ist - natch, have you seen the ingredients? - sehr reichhaltig. Ich liebe Walnüsse, und Schokolade auch, und dies ist einer der besten Schokokuchen, die ich je gebacken habe.
Vielleicht kann sich der Schnuppensuppenhaushalt ja auch demnächst eine Nusskleinmachmaschine leisten, dann entfällt die langwierige Häckselarbeit mit dem Pürierstab. Dieser Kuchen wärs wert!