Archive for December 2006

DFssgF 2 - die Zusammenfassung

Von: rosa



Das geht aber flott hier!

Das Die ersten Päckchen ist sind nämlich schon da:

Das Tofusofa wurde mit einer bayerischen Brotzeit beglückt.

Brotzeitschickerin Petra hingegen bekam ein Sammelsurium aus der bayerischen Landeshauptstadt.

Küchenlatein freut sich über allerlei Lieblingsessen.

Jan hat eine Auswahl Leckereien aus Brandenburg gesandt bekommen.

Beim Küchenpiraten ist ein deftiges Frankenpostpaket eingetroffen.

Eeek hat es geschafft, die Katze zu verscheuchen, und ihr Berliner Carepaket auszupacken.

Auch die Schnuppensuppe wurde mit einem Päckchen beglückt, und genießt Hamburger Schwarztee mit diversen Schnökersachen.

Claudia bekommt gleich zwei Kieler Sprottenarten, und andere Norddeutsche Köstlichkeiten zugeschickt.

Brot-und-Rosen - Petra kann sich nun an Stuttgarter Spezialitäten sattschlemmen.

(Verdammt, bald fallen mir wirklich keine wenigstens mitteloriginellen Sätze zur Päckchenankunftsverkündung mehr ein. Und sechs Päckchen kommen noch!)

(Hätte ich mal früher dran denken sollen. Nächstes Mal gibts für alle dieselbe Formulierung, meine Lieben!)

Weiter gehts:

Die Kaffebohne bekommt Österreichisches. Und Seife!

Und Rike ein üppiges Hessenpaket.

Die Chaosküche kann nach dem USA-Urlaub auch endlich ihr Päckchen auspacken.

Prometoys Päckchen aus Berlin ist zum Glück noch nicht ganz verschimmelt, und wurde hier gebloggt.

Auch in Kochschlampes Päckchen finden sich allerlei interessante Goodies.

Das letzte Paket hat endlich den Weg nach Berlin und in ein Blog gefunden, die Bilder werden allerdings noch nachgereicht.

Das letzte DFSSGS - von Bremen nach Tempelhof

Von: joha

Hallo allerseits,
nachdem das Foodblogpaket – Danke an Rosa von der Neuköllner Nudelschnuppensuppe für die Organisation – schließlich in Tempelhof angekommen ist (so oft habe ich selten in den Briefkasten geschaut), bin dann einmal morgens um acht in aller Vorfreude zur Post gegangen, um dann doch noch mal genauer auf den Abholschein zu schauen und festzustellen, dass das Päckchen beim Nachbarn lagert, der wiederum am besten nachmittags zwischen 10 und maximal 20:30 aufzusuchen ist...
Wie auch immer. Das Päckchen kam an und hat eine freudige Empfängerin vorgefunden. Als nächste Hürde galt es, das Päckchen in Anwesenheit eines Fotoapparates zu öffnen. Einfach, weil ich ja als Belohnung Teilhabe an noch bislang unbekannten Leckereien in Aussicht stellen konnte.
Wir machten uns also zu zweit alles schön fotografierend über den Päckcheninhalt her und erfreuten uns zuerst – neben einer Karte – an einer kleinen Pannetone, und zum Nachtisch an einem Reisrisotto mit Steinpilzen (nein, es war nicht umgekehrt, wir waren schließlich hungrig).
Die schickende Person – lieben Dank an sie – hat dabei nicht nur mein Dahinvegetarisieren berücksichtigt, sondern scheint – absichtlich oder zufällig – gleich mehrere Elemente kulinarisch kommentieren zu wollen.
Die Reispilzrisottosauce stammt eindeutig aus der Schweiz (dankenswerter Weise waren alle potentiellen Zutaten einschließlich dreier Suppenwürfel tatsächlich im Paket enthalten, eine Tasse Weißwein wurde durch viel besseres Sanddornlikör ersetzt (wurde ich dabei beobachtet, letztes Mal im Bioladen drei Proben statt einer „abgestaubt“ zu haben??).
Die im Päckchen vorhandenen Zutaten: Suppenwürfel, Steinpilzisottogewürz, Pepperonischoten, getrocknete Steinpilze, Reis
ergeben zusammen leckeres Pilzrisotto, begleitet von erwähntem Sanddornlikör.
Hagelslag (mmmmmh!!!) und Kaassaus von Verstegen erinnern mich an meine Zeit in den Niederlanden, ebenso wie die von dort stammende Lakritzschnur
Das ganze war begleitet neben erwähnter Karte von weihnachtlichem und italienischem Pannetone sowie von einer Tüte Walnüsse und einem Glas selbst eingekochter Marmelade.


[Kommentar Rosa: Bilder einstweilen entfernt wegen zweifelhaftem Copyright-Status]


Vielen lieben Dank an meine Beglückerin aus Bremen also.

Und warum kommt der Blog nun noch später??
Und warum sind die Fotos hier alle so komisch und mit Quellenangabe versehen??

Weil die Originalfotos – sie werden nachgereicht – in der Kamera stecken geblieben ist. Entsprechendes Kabel bzw. Fotoincomputerleiter wurde, nachdem das Problem festgestellt war, sofort bei Ebay bestellt, in ein paar Tagen sollten also die Originalbilder folgen (ich dachte nur, der Blogeintrag selbst könnte nun endlich mal kommen).


Mit vielem Dank und vielen Guten Wünschen für Weihnachten und Sylvester...

Jiminy aus Tempelhof

Achtung Veganerinnen: Bitte nicht klicken! Fleischbilder!

Von: rosa



Wie hier ausführlich dargelegt, esse ich manchmal Fleisch in Gerichten, die ich seit der Kindheit liebe. Der innderdeutschen Globalisierung sei dank, bekommt man inzwischen auch im Südosten die Dinge, die zu Rosas favorisiertem Grünkohl-Mahl un-be-dingt dazugehören: Grünkohl (natch!) und Bregenwürste. Das gabs also neulich:

Grünkohlblätter vom Strunk abgezupft, mit Zwiebel, Apfel und Lorbeerblättern hübsch schmoren lassen, dann Speck (heisst hier "Wammerl", darf man aber auf keinen Fall "Wammerl" aussprechen, damit outet man sich sofort als doofe Preußin, äh, "Saupreiß", "Wammal" hingegen klingt halbwegs authentisch, hat mir zumindest meine hoffentlich wohlwollende bajuwarische Peergroup versichert) und Bregenwürste auflegen und weiterschmoren lassen. Mit Senf, golden gebratenen Kartoffeln, kühlem Pils, und viel, VIEL Schnaps (endlich eine Gelegenheit, den Żubrówka mal etwas zu dezimieren) servieren. Herr-lich!

Hilfestellung

Von: rosa

Ich bekomme ja fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich sehe, mit welchen Problemen die Personen kämpfen (Beispiel 1, 2), die von Suchmaschinen auf mein Blog geschickt werden: In ungefähr der Hälfte aller Fälle bin ich, fürchte ich, nicht von großem Nutzen.

Um meine Quote zu verbessern, beantworte ich im Folgenden mal ein paar der besonders drängenden Fragen.

* In Berlin gibt es (übrigens sehr empfehlenswerte) Cluizel-Schokolade in diesem großen Kaufhaus am Wittenbergplatz, Franzbrötchen kriegt man bei allen Filialen von Butter Lindner, "selbstgemachte" Schokolade verkauft beispielsweise Hahmann, oder der In't Veld Schokoladen.
Disclaimer: Jedenfalls war das alles vor ein paar Monaten noch so.
Wo man in Neukölln billig Haxe essen kann, weiss ich nicht. Einen Versuch wär vielleicht das Louis am Richardplatz wert.

* Wer lecker Jiaozi (chinesische Ravioli) essen möchte, kann das in Berlin im hervorragenden, sehr sympatischen und günstigen Restaurant "Selig" in der Kantstr. 51 tun.

* Während mein Blog ja Neuköllner Nudelsuppe heisst (dabei hab ich in Neukölln noch nie Nudelsuppe gegessen, aber darum ging es ja auch nicht bei der Namensgebung), habe ich nun wirklich keine Ahnung, wie ein Neuköllner Nudelsalat zubereitet wird. Eine zum Stadtteil passende Mischung wäre Majonnaise, Pulbiber, Bulettenstreifen, Dönerfleisch und Pistazien, abgeschmeckt mit einem guten Schuss Futschi.

* Ein Butterbrot mit Käse bereitet man wie folgt zu: Brotscheibe nehmen, Butter drauf, danach den Käse. Die Reihenfolge ist durchaus wichtig, mit den Mengenverhältnissen kann gerne experimentiert werden.

* Kuchen profitiert stark davon, wenn die Backform vor dem Befüllen mit Teig dünn mit Butter ausgeschmiert wird.

* Einen Tanztee in Berlin kann ich auch sehr empfehlen: Er findet jeden Sonntag Abend im SO36 statt, und heisst Cafe Fatal. Da wechseln sich allerdings die DJs ab, und es gibt abwechselnd Diskomucke und Schlagerparade. Ich rate stark zu Ersterem. Letzteres ist nur in großer Runde, und wenn die ersten Biere bereits vor Betreten des schlagerseligen SO konsumiert werden, erträglich.

* Die Idee, Schupfnudeln mit Bittermandelaroma zuzubereiten, klingt faszinierend. Ich würde die dann allerdings nicht mit Kraut, sondern lieber leicht gesüßt auf Apfelkompott servieren.

* Koffeinfreier Kaffee kann in der Schwangerschaft unbedenklich genossen werden.

* Der Boden einer Obsttorte wird nicht matschig, wenn man ihn vor dem Belegen dünn mit Marmelade, Gelee oder flüssiger Schokolade bestreicht.

* Wie man kostenlose Tittenbilder findet, oder Champignons lustfördernd beim Geschlechtsverkehr einsetzt, übersteigt meine Foodbloggerinnenkompetenzen allerdings leider deutlich. Bei derartigen Problemen verweise ich aber gerne auf die Google Bildersuche.

Kentucky Bread

Von: rosa



Seit mir dieses tolle, wahnsinnig einfache Whiskeykuchenrezept über den Weg gelaufen ist, ist es einer meiner Lieblinge.
Obwohl eigentlich keine typisch weihnachtlichen Zutaten (Zimt, Nelken, Rum) enthalten sind, mutet der Kuchen durch die vielen Nüsse und getrockneten Früchte ziemlich stollenartig an. Durch geriebene Muskatnuss hat er einen leicht herben Beigeschmack, der hervorragend zur Nuss-Frucht-Mischung passt. Wie viele Getrocknete-Früchte-Kuchen schmeckt er am besten, nachdem er ein paar Tage durchgezogen ist. Auch am ersten Tag ist er allerdings so lecker, dass meist nur ein kleines Stück es bis in die zweite Woche schafft.

Das Rezept vom Link ist leider in diesen komischen Cup-Maßen. Hier also nochmal konvergiert und mit etwas runtergesetzer Zuckermenge.

Man nehme:
200 g gemischte, kandierte Früchte (z.B. je 100 g Orangeat und Zitronat)
150 g Rosinen
220 ml Whiskey

200 g weiche Butter
6 mittlere oder 5 große Eier
200 g Zucker
400 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Salz
etwas ger. Muskatnuss
500 g Walnusshälften

Früchte und Rosinen mindestens 12 Stunden lang in Whiskey einweichen.



Aus den restlichen Zutaten einen Rührteig bereiten, am Schluss die Walnusshälften und die abgetropften Trockenfrüchte unterheben.



Teig in eine gefettete Napfkuchenform löffeln. Bei 160 Grad 70-80 Minuten lang backen.

Ich liebe übrigens meinen neuen Umluftbackofen:


Das goldbraune Prachtstück, perfekt gebräunt dank Umluft!

Sobald der Kuchen erkaltet ist, aus der Form lösen. Ich überziehe ihn dann noch dünn mit einer Whiskey-Puderzucker-Glasur. Köst-lich!

On Toast

Von: rosa

In meinen bildungstechnich un-heim-lich wertvollen Auslandsaufenthalten habe ich kulinarische Freuden kennen und schätzen gelernt, die sich Kontinentaleuropäerinnen in den kühnsten Träumen nicht hätten ausmalen können:



Beans, beans, Good for your heart.
The more you eat, The more you fart.
The more you fart, The better you feel.
So eat your beans at every meal!

Gedicht von hier.

Lesen Sie bald an dieser Stelle die nächste Folge der fesselnden Reihe "Kulinarische Höhepunkte aus fernen Ländern": Das Chip Butty.