Auch mitten im Umzugstrubel immer eine gute Idee: Ein Ausflug zum Meer.
Viel los war nicht mehr, die zehntausend Sonnenschirme, die zur Hochsaison den Strand säumen, bereits abgebaut, das Wetter spektakulär aber immer angenehm kühl, was ich als Hitzefeindin ja eher begrüßt habe.
Und Essen gab es auch. Beziehungsweise gibt es auch, denn alle Ausflüge von Rosa ins Ausland, ja sogar in kulinarisch interessante Inlandsregionen, fordern heraus, dass ich von dort allerlei in der Heimat nicht erhältliche Lebensmittel exportiere.
Dort:

Lecker Chipsbrötchen. Wie alle meiner eher rustikaleren Essgewohnheiten hab ich sowas in England kennengelernt.
Schmeckt aber nicht nur mit Salt and Vinegar Crisps, sondern auch mit Chips mit Olivenöl- und Rosmaringeschmack.
Hier:

Langen, chicoreeförmigen Radicchio wollte ich schon immer mal probieren, find die Form ja viel ansprechender, als den hierzulande erhältlichen Kugelradicchio. Den hab ich bereits zu Risotto verarbeitet, schmeckt wie Rundradicchio.
Und die Tomaten hab ich eingepackt, weil sie
diesen hier ähnlich sahen (kein volles, sondern ein bläßliches Rot, außerdem ein Bürzel), und die waren ja mal total lecker. Wie ich inzwischen festgestellt habe, ist es allerdings wohl doch eine andere Sorte: Die Farbe stimmt zwar, der Bürzel befindet sich bei diesen hier jedoch nicht am Tomatenhinterteil, sondern am Tomatenschopf, dem Stielansatz.

Getränke und Brotaufstriche braucht man ja auch immer wieder mal.

Solche Nudeln hab ich ja immer gesucht, um damit
Łazanki zu machen. In Polen an jeder Ecke erhältlich, allerdings leider in der unveganen Eiernudelteigversion, sind die in Deutschland einfach nicht aufzutreiben. Nun habe ich einen Hartweizengrießersatz entdeckt, und gleich mal ein Supermarktregal leergekauft, damit sollte ich über den Winter kommen.
Kapern liebe ich ja sowieso, diese hier sind nicht, wie üblich, in Essig eingelegt, sondern eingesalzen. Bin ich sehr gespannt drauf.
Und aus der hübschen Bohnenmischung will ich mal sowas wie
diese Suppe hier machen.