Neulich Nachtisch

Von: rosa

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Köstlich/blitzeinfach: Sauerkirschen aus dem Glas, ein paar Löffel ungesüsster griechischer Joghurt und etwas Mandelkaramell-Bruch.

Mandelkaramell geht ganz schnell und leicht: 3 Esslöffel Zucker mit einem Esslöffel Wasser in einen Topf geben. Erhitzen bis der Zucker schmilzt und dunkelbernsteinbraune Farbe annimmt. 3 Esslöffel Mandelblätter unterrühren. Die klebrige Masse schnell auf etwas Backpapier glattstreichen und sobald sie abgekühlt und hart ist, in Stücke brechen.

Und griechischer Joghurt, ach: Den habe ich erst vor Kurzem entdeckt, VGZ sei Dank, und seitdem gibt's ihn regelmäßig zu Müsli oder als schnellen Nachtisch mit etwas Ahornsirup oder braunem Zucker. Er ist etwas fester und deutlich fetter als "normaler" Joghurt, und wirklich aromatisch, toll. Perfekt für alle möglichen Nachtischkombinationen: Einfach etwas Obst, dazu griechischen Joghurt und etwas Knuspriges drüber. Nicht nur toll mit Glaskirschen, auch Bananen, Tiefkühlhimbeeren oder Orangen funktionieren prächtig, und als Knusperbeilage habe ich bisher sowohl Mandelkaramell, als auch zerbröselte Kekse oder Schokoknuspermüsli ausprobiert. Herrlich, try it!

Zimtschnecken

Von: rosa

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Schneckies im Ofen: In 20 Minuten sind sie fertig!

Nachdem mir in den letzten Wochen in allen möglichen Blogs Hefeschnecken entgegenkommen (1, 2, 3), habe ich am Wochenende auch endlich wieder einen Hefeteig gemacht, und einen Klassiker aus der Kindheit gebacken: Bei uns gab's früher nämlich regelmäßig Zimtschnecken! Das Rezept kam aus diesem entzückenden Kinderkochbuch. Inzwischen mache ich sie aber immer freihändig: Hefeteig, entweder nur mit Milch und etwas Zucker angerührt, oder einen mächtigeren mit Butter und Ei drin. Gehen lassen, dünn ausrollen und mit Butter-Zucker-Zimt-Matsche bestreichen. Zusammenrollen, Scheiben abschneiden und backen - schon nach 5 Minuten zieht ein wundertoller Duft durch die Wohnung, nach 20 Minuten sind sie fertig. Mhmmm - mindestens 3-4 Schnecken esse ich immer frisch vom Blech runter - aber auch am nächsten Tag schmecken die Dinger noch toll zum Kaffee. Also: Dringend bald mal wieder machen!

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Schneckies: Toll!

English Dinner

Von: rosa

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Heiß, lecker, fettig

Nach einem ereignisreichen Nachmittag (Abendsonne, Hagel, fluffiges Schneetreiben) im Freibad genau das Richtige: Ein "English Dinner", also wie englisches Frühstück, nur zu einer unüblichen Uhrzeit. Diesmal dabei: Bratkartoffeln, Spiegeleier, Baked Beans und zwei Scheiben knusprig gebratener Speck. Füllt perfekt die Energiereserven wieder auf. Der einzige Nachteil: Nach so einem köstlichen Essen ist trotz Samstag Abend nicht mehr viel drin, als ein paar Stunden schläfrig auf dem Sofa rumzuliegen.

Ingwertee

Von: rosa

Mein Getränk des Winters.

Offensichtlich:
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Div. zusammengesammelte Tassen kurz vor Geschirrspülereinräumung

Und so einfach: Ingwerscheiben mit kochendem Wasser überbrühen, fertig. Kann gerne mehrmals aufgegossen werden, gerade dicke Ingwerscheiben geben lange Aroma ab. Etwas Zitrone und / oder Honig könnten auch noch rein: Meist mag ich den Ingwertee aber lieber pur.

DFssgF 5 - ein Fazit

Von: rosa

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So. Wie alle, die immer noch die Zusammenfassung vom letzten Päckchentausch verfolgen, wissen, fehlen noch 3 Päckchen.

Nachdem ich jetzt seit einem Monat nichts mehr von den Beteiligten gehört habe, gehe ich langsam davon aus, dass da leider auch nichts mehr kommen wird.

Eine besonders bedauernswerte Person hat ein Päckchen verschickt, das nie gebloggt wurde, aber selber nie eins bekommen - das ist natürlich wirklich ärgerlich. Mehr als per Mail nachfragen kann ich leider nicht machen.

Die ganze Aktion hat sich dieses Jahr aber leider generell ziemlich hingezogen. Ursprünglich war meine Regel "Päckchen wegschicken, sobald man es schafft, allerdings so bald wie möglich, ansonsten bitte Bescheid geben" ja als Antwort auf den europäischen Päckchentausch gedacht, wo alle gleichzeitig (und zwar am Tag nach der Verlosung) wegschicken mussten. Das fand ich dann doch ein bisschen albern - so hat man schließlich garkeine Zeit ein wenigstens halbwegs individuelles Päckchen zusammenzubauen. Dass diesmal aber wirklich viele Leute ohne mir Bescheid zu geben erst nach 3-4 Wochen ihre Päckchen verschickt haben - so war das Ganze nicht gedacht. Erstens zerfasert der Päckchentausch so - wer schaut nach 4 Wochen noch regelmäßig in die Zusammenfassung? - und zweitens habe ich eigentlich keine Lust, nach 2 Monaten noch die Tauschpartnerlisten abzugleichen und den Leuten wochenlang hinterherzumailen.

Für das nächste Mal würde ich also vorschlagen: Eine Woche Zeit zum Päckchenlosschicken. That's it. Was meint ihr?

Orangenmarmelade

Von: rosa

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Auf Frühstücksbrötchen und fettem Quark: Köstlich!

Ich habe ja schon einige lustige Marmeladensorten selbst gekocht (Erdbeer, Zierquitte, Aubergine), mich aber noch nie an Orangenmarmelade gewagt. Nachdem es aber in den Münchner Bioläden gerade massenweise Bitterorangen gibt, und noch nicht mal teuer, und ich außerdem neulich doch ein vielversprechendes Rezept gesehen hatte, hab ich's endlich mal probiert. Es war leichter als gedacht, und schmeckt wirklich toll - viel intensiver als gekaufte Marmelade, mit einem betörend-aromatischen Nachgeschmack. Beim Rezeptlesen habe ich kurz gestutzt. Erstens: Wirklich so viel Wasser? Zweitens: SO VIEL Zucker? Drittens: Und ganz ohne Zugabe von Gelierkram (Zitronensäure, Pektin) soll das fest werden? Es hat aber wirklich alles perfekt hingehauen: Es hätte sogar fast ein halber Liter mehr Wasser sein können - mir ist die Marmelade fast ein wenig zu fest, und äußerst intensiv geraten. Die Zuckermenge habe ich nach einem Probierlöffel ebenfalls leicht erhöht.

So geht's, man nehme:
900 g Bitterorangen
2,5 L Wasser
1 Zitrone
2 kg Zucker

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Bitterorangen und die Zitrone halbieren und auspressen. Den Saft mit dem Wasser zum Kochen bringen. Aus den Schalen habe ich die Fruchthäutchen mit einem Löffel herausgeschabt - das ging ganz leicht - und die Schalen mit einem großen Messer erst in Streifen und dann in feine Stückchen geschnitten und zu der Wasser-Saft-Mischung geben.
Das beim Auspressen übriggebliebene Fruchtfleisch + Kerne und den herausgeschabten Kram in einem Mulltuch oder einem Sieb mitkochen - nachdem mein Stoffteebeutel viel zu klein war, habe ich zu einem kleinen Metallsieb gegriffen, das hat prima funktioniert:
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Das Ganze dann etwa zwei Stunden ohne Deckel sanft köcheln lassen. Den Beutel / das Sieb aus dem Topf nehmen, etwas abkühlen lassen und gut abtropfen bzw. auspressen, damit so viel wie möglich vom guten Pektin in die Marmelade kommt. Den Zucker langsam unter Rühren hinzufügen. Mindestens 15 Minuten weiterkochen (rühren, rühren!), dann kann man langsam mal die erste Gelierprobe machen. Meine Marmelade war nach dem Abkühlen deutlich fester, als die letzte Gelierprobe vermuten ließ. In heiß ausgespülte Gläser abfüllen, Gläser gut verschließen und auf den Kopf stellen. Nach 30 Minuten zurückdrehen.

Fertig, köstlich:
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